- Hereinspaziert bei der Ohmdener Blasmusik -

 

Winter- und Weihnachtsfeier 2007


Am 15. Dezember veranstaltete der MVO seine Winter- und Weihnachtsfeier in der festlich geschmückten und gut besuchten Gemeindehalle. 

Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung findet Ihr am Ende dieser Bildergalerie. Viel Spaß nun mit dem Rückblick.

Die Jugendkapelle eröffnete den Abend. 

Die Stammkapelle des Musikvereins... 

Tolle Solos waren von Therese Bezler mit "Cardas"...

...und René Bezler mit "Silberfäden" zu hören. 

Ehrungen verdienter Mitglieder 

Im dritten Teil des Abends zeigte unser "Ohmdener Volkstheater den schwäbischen Schwank "dr´ doppelte August" und sorgte für viele Lachsalven...

Das Publikum amüsierte sich prächtig...

Zum Ende der Veranstaltung dankte noch unser "Engele" Ute mit dem Nikolaus für Spenden zugunsten unserer Jugendarbeit. So gab es Schokolade oder ein kleines Schnäpsle für den anstehenden Heimweg...

Und zuletzt wurde - wie in den Vorjahren auch - der prächtige Weihnachtsbaum in der Gemeindehalle gelobt. 


Ein herzliches Dankeschön möchte der Musikverein Ohmden all seinen Gästen, den vielen fleißigen Helfern sowie allen Spendern der Tombola sagen.

Hier nun ein ausführlicher Bericht:

Am Samstag, dem 15. Dezember feierte die Vereinsfamilie des Musikverein Ohmden mit vielen Gästen aus Nah und Fern seine Winter- und Weihnachtsfeier in der festlich geschmückten und sehr gut besuchten Ohmdener Gemeindehalle.

Den Abend eröffnete die Jugendkapelle des MVO unter Leitung von Tanja Bergann mit dem traditionellen „Washington Post Marsch“. Nach großem Applaus folgten die Stücke „Beach Boys on Stage“ und „Tiger Rock“. Die musikalische Weiterentwicklung der Jugendlichen wurde abermals unter Beweis gestellt. Auch wurde deutlich, dass in der Blasmusik – speziell bei Jugendorchestern – die verfügbare Literatur modern und fetzig geworden ist. Die Spielfreude überzeugte, und mit dem Titel „Oye como va“ verabschiedete sich die Jugendkapelle von der Bühne, um nach viel Beifall Platz für die Stammkapelle des Musikvereins zu machen.

Das als Filmmusik komponierte Stück „La Storia“ von Jacob de Haan wählte Dirigentin Tanja Bergann als Eröffnungstitel für das momentan 43 Musikanten umfassende Orchester. Vielleicht ist dieses Werk deshalb heute so bekannt und erfolgreich, weil es nie für einen Film verwendet wurde. Mit „Csardas“ folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends. Therese Bezler verstand es mit Ihrer Querflöte, das weiche aber auch feurige ungarische Lebensgefühl zu interpretieren und begeisterte die Besucher. Nach der Schwester folgte nun als Solist ihr kleiner Bruder. Bravorufe entlockte René Bezler mit seinem Trompetensolo „Silberfäden“ dem Publikum. „Simon and Garfunkel“ stehen für unvergessliche Hits, die im Anschluss in einem Medley präsentiert wurden.

Doch nicht nur Musik prägte das Programm, auch Ehrungen konnten durch Georg Frank, Präsidiumsmitglied des Kreisverbandes der Blasmusik Esslingen sowie dem Vorsitzenden des Musikverein Ohmden, Helmut Rösch vorgenommen werden. So konnten 13 passive und ein aktives Mitglied die Verbands- und Vereinsehrung entgegennehmen. Paul Weisbeck, Dieter Hausmann, Lothar Otte, Hans-Jürgen Ruff sowie Klaus Liebrich wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Vorstand Helmut Rösch durch seinen Vize Rainer Nachtmann geehrt. Den geehrten wurde für die Treue zum Musikverein mit dem „Florentiner Marsch“ gedankt.

Mit dem russischen Konzertwalzer „Pushkin“ ging es auf der Bühne musikalisch weiter. Im Anschluss hielt die Ohmdener Eisenbahn am Bahnsteig Gemeindehalle, um die Gästeschar in den „Vergnügungszug“ einsteigen zu lassen. Viel Beifall ernteten die Ohmdener Musiker für diese rasante Fahrt. Matthias Lutz, der wieder auf amüsante und informative Weise durchs Programm führte, kündigte nun den weihnachtlichen Ausklang an. Kurt Gäble arrangierte mit dem Titel „Die Winterrose“ eine nachdenkliche Betrachtung unseres Weihnachtsfestes. Bei Kerzenschein und dem wunderschön geschmückten und beleuchteten Christbaum im Saal kam bei der Gästeschar zum Abschluss des erfolgreich präsentierten Konzertes weihnachtliche Stimmung auf.

In der folgenden Umbaupause für das Theaterstück konnten sich die Besucher mit Losen für die reich gefüllte Tombola eindecken. Die Theatergruppe des Musikvereins zeigte nun den schwäbischen Schwank „d´r doppelte August“. Mit großem Trubel wurde amüsant und kurzweilig ein Erlebnis des Kleiderbügelfabrikanten Max Bieringer gezeigt. Eine alte Nähmaschine sorgte hierbei für viele Missverständnisse und große Lachsalven beim Publikum. Es zeigte sich wieder einmal aufs neue, dass der Name „Ohmdener Volkstheater“ von der Theatergruppe des MVO zurecht geführt wird.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an Sonja, Matthias, Helmut und Elena für die Fotos.

 

 

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